Der digitale Gast

Blogbeitrag Der digitale Gast

Patrick Schulte und Philipp Berchtold berichten vom Kongress GAST digital, der im Rahmen der Alles für den Gast in Salzburg stattgefunden hat.

In der Hotellerie und Gastronomie findet ein Generationenwechsel statt. Das Internet kristallisiert sich als zentrale Vermarktungsplattform heraus. Der Kongress GAST digital beleuchtete in einem zweitägigen Kongressprogramm die Trendthemen für die Branche. Wer früher eine Reise buchen wollte, der marschierte ins Reisebüro, sammelte dort die Kataloge der verschiedenen Anbieter ein, und verbrachte die nächsten Tage am Esstisch oder auf dem Sofa mit Textmarkern, Notizzetteln, Reiseführern und Landkarten. Heutzutage kann es sich der Reisende in spe von vornherein zu Hause bequem machen. Dank Internet lassen sich mit ein paar Klicks Reiseangebote auf den Bildschirm holen – von der Übernachtung in der Jugendherberge bis zur Unterkunft im Fünf-Sterne-Hotel, von der Mitfahrgelegenheit bis zur Pauschalreise.

Für die Hotelbranche bedeutet das: Ohne einen starken Auftritt im Internet werden sie allmählich für potenzielle Kunden unsichtbar. Eine eigene Website, eine Anbindung an die wichtigen Buchungsportale und an soziale Netzwerke ist unerlässlich. Patrick Schulte, einer der Geschäftsführer der ibelsa GmbH, geht jedoch noch einen Schritt weiter: „Die Branche wird künftig ihre Angebote noch stärker für die mobilen Endgeräte wie Tablet und Smartphone optimieren müssen“, ist der Entwickler der Hotel-Management-Software ibelsa.rooms überzeugt. „Denn die Nutzer sind immer mehr mobil unterwegs. Die Hoteliers müssen sich darauf einstellen und Buchungsmöglichkeiten über Smartphones schaffen – Stichwort Apps.“

Mit Apps sind Anwendungen gemeint, die sich aus den Stores der Anbieter wie Apple, Android und Google direkt auf Smartphone oder Tablet laden lassen. Da immer mehr Gäste ihre Übernachtungsmöglichkeiten von unterwegs aus suchen, finden und buchen, sollten Hoteliers unbedingt auf diesen Trend reagieren, rät auch Philipp Berchtold, Co-Geschäftsführer von ibelsa. So müsse zum einen das Design der Website für die Darstellung auf mobilen Endgeräten optimiert werden. Zum anderen sollte man darüber nachdenken, den Usern eine spezielle App anzubieten. „Allerdings werden hierfür nicht selten bis zu fünfstellige Summen aufgerufen“, warnt Berchtold. „Daher ist es ratsam, die Möglichkeiten und auch den Nutzen genauestens anzusehen und auf dieser Basis eine Entscheidung zu treffen. “

Auf dem Kongress GAST digital wurde das Thema der mobilen Anwendungen unter verschiedenen Aspekten betrachtet. „Unserer Einschätzung nach ist es wichtig, die unterschiedlichen Kanäle wie Website, Social Media und App miteinander zu koppeln und auf die wesentlichen Informationen zu reduzieren“, raten die ibelsa-Geschäftsführer. „Dazu gehört es, sich ein klares Bild von den Wünschen und Anforderungen der potenziellen Kunden zu machen und zu wissen, welche Informationen relevant sind.“ So gehöre für die Hotellerie definitiv eine deutlich sichtbare Buchungsmöglichkeit dazu. Zugleich müssten die Nutzer auch emotional angesprochen werden.

Für ihre Kunden haben Schulte und Berchtold ein interessantes Angebot parat, mit dem jeder Hotelier für sein Haus eine App in wenigen Schritten und noch dazu völlig kostenlos erstellen kann. Dank der Kooperation von ibelsa mit chayns® von Tobit.Software lässt sich aus der Facebook-Seite heraus eine lebendige App mit den Facebook- News und -Bildern generieren. Das Programm ist mit der ibelsa-Webbuchung verknüpft, so dass Zimmer direkt über die App buchbar sind.